Wenn Menschen zum ersten Mal vor meiner Kamera stehen, höre ich oft denselben Satz: „Ich bin nicht besonders fotogen.“ Fast immer sage ich dann dasselbe zurück: Das stimmt nicht. Es hat nur noch niemand die richtige Seite gefunden.
Vor über 20 Jahren habe ich mit Landschaftsfotografie angefangen. Damals ging es mir um Licht, Perspektive und den perfekten Moment am Horizont. Über einen Fotoclub bin ich dann irgendwann bei der Porträtfotografie gelandet – und habe schnell gemerkt: Die spannendste Landschaft ist ein Gesicht. Jeder Mensch hat seinen eigenen Ausdruck, seine eigene Geschichte, seinen eigenen Winkel, in dem er am meisten er selbst ist.
Seit sieben Jahren liegt mein Fokus fast ausschließlich auf Menschen. Größtenteils habe ich mir das selbst beigebracht, ergänzt durch Workshops – aber die wichtigste Lektion kam nicht aus einem Kurs, sondern aus tausenden Shootings: Niemand ist unfotogen. Manche Menschen wurden nur noch nie richtig fotografiert.

Was das für dich als Kunde bedeutet

Egal ob du für dein Bewerbungsfoto, ein Business-Porträt für die Praxis-Website oder als Brautpaar vor meiner Kamera stehst – meine Aufgabe ist nicht, dich zu verwandeln. Sie ist, den Moment zu finden, in dem du entspannt bist. Das kann ein Lächeln nach einem dummen Witz sein, ein kurzer Blick zur Seite, ein stilles Innehalten. Genau diese Momente sind es, die aus einem „Foto“ ein Bild machen, das wirklich nach dir aussieht.
Deswegen nehme ich mir bei jedem Shooting Zeit, bevor ich überhaupt auf den Auslöser drücke. Ein kurzes Gespräch, ein bisschen Small Talk, manchmal auch einfach ein paar Minuten Stille – bis die Anspannung raus ist. Ruhig und warmherzig zu sein, ist für mich kein Stil, sondern die Grundvoraussetzung dafür, dass gute Porträts überhaupt entstehen können. In meinem Studio in Dortmund-Oespel nehme ich mir genau diese Zeit für dich.
Ob Brautpaar, Bewerbungsfoto oder Seniorenporträt
Diese Haltung ziehe ich durch alle Bereiche meiner Arbeit: durch Business- und Team-Fotos für Unternehmen und Praxen, durch Porträts in Seniorenheimen, durch Hochzeitsfotografie und durch klassische Bewerbungsfotos. Die Technik, das Licht, der Rahmen – das ändert sich je nach Anlass. Der Grundgedanke bleibt immer derselbe: Ich suche die Seite an dir, die schon da ist.
Wenn du dich also fragst, ob du „gut genug fürs Foto“ bist – die Antwort ist ja. Du musst nur die richtige Kamera vor dir haben – und jemanden, der sich Zeit für dich nimmt. Genau dafür bin ich da.
Autor: Lars Gutsche

